Parodien auf die SBB und Samih Sawiris

Parodien auf die SBB und Samih Sawiris DIERIKON ⋅ An der Dörflifasnacht gab es am Sonntag 18 Nummern zu bestaunen. Auf die Schippe genommen wurden Schulregeln – und die SBB. 0 Kommentare - Schreiben Sie den ersten Anton Oetterli Bereits um 13 Uhr setzte sich der Umzug entlang der Zentralstrasse in Bewegung. Eröffnet wurde der Korso – auch in diesem Jahr von der Dörfli-Zunft einberufen – von der einheimischen Guuggenmusig und den Mitorganisatoren Schlitzäugler. Sie kamen als Froschkönige daher. Die kleine, aber feine Musig erhielt von den zahlreichen Zuschauern reichlich Applaus. «Letztes Jahr waren wir nur 14 Mitglieder, jetzt sind wir doch schon wieder 15», freuten sich Präsidentin Sandra Huber und Tambourmajorin Irina Häller. Pharaonen und gfürchige Drachen Neun Kleinkinder aus Dierikon traten als Sonnenkönige auf, und anschliessend hatte das Zunftmeisterpaar Max III und Sabine I mit ihrem Gefolge alle Hände voll zu tun, um die Orangen unter die Leute zu bringen. Immer grosser Beliebtheit erfreut sich auch der Kafiwagen der Feuerwehr Ebikon-Dierikon, die aus allen Rohren ihre Getränke ausschenkte. Die Dierikoner Kinder vermummten sich als Eisbären und schleppten sogar eine Eishöhle mit. Kleine Zuchthäusler hatten gegen eines der unzähligen Schul- und Polizeiverbote verstossen und sind deswegen ein ganzes Leben lang vorbestraft. Die Familienfasnächtler waren als Pharaonen unterwegs, und die Monsterguugger betonten, dass man mit den SBB auf der Strecke bleibe. «Verspötige, kei Platz und onfründlechs Personal, bi de SBB esch das scho ganz normal», glossierten die Buchrainer, die ja neuestens auch eine Haltestelle haben. Als Saubandi war die Gluggsi Musig aus Ebikon zu bestaunen, und die Udligenswiler Arcanus kamen aus der Unterwelt mit einem doppelköpfigen Drachen und gfürchigen Grinden. Dämonisch präsentierten sich die Tröpfeler, die dieses Jahr in Root gegründet wurden und sich musikalisch auf einem ansprechenden Niveau bewegten. Besonderer Kick für Sawiris-Gäste Wohl den gewaltigsten Wagen führte die Gruppe Pegasus aus Buchrain mit sich. Eine Raumstation auf dem Mars soll für die verwöhnten Gäste von Samih Sawiris in Andermatt noch den absoluten Kick bieten. Den Schluss des Umzugs bestritten die Rüüstalschränzer aus Sins, die anscheinend mit den Luzerner Bräuchen noch nicht vertraut sind, hatten sie doch keine Grenden, sondern nur Schminke im Gesicht. Nach dem Umzug herrschte in der Turnhalle und im Festzelt noch lange ein frohes Treiben. Quelle : Luzerner Zeitung 24.02.2014

Quelle: http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/fasnacht/luzern/Parodien-auf-die-SBB-und-Samih-Sawiris;art1656,339783